Die nächste Kuratoriumssitzung

Die nächste Kuratoriumssitzung findet am 10.06.2016 in LEIPZIG statt.

Sitzung des Kuratoriums am 19.6.2015 in Zielona Góra

Dr. Bernd Landmann

Am Freitag, den 19.6.2015 fand im Anschluss an die Abschlussfeier der Deutsch-Polnischen Bildungsbrücke in den Räumen der Stiftung in der Ul. Sienkiewicza die jährliche Kuratoriumssitzung statt.

Es wurden die weitere Entwicklung der drei Schulen der Stiftung  von der Schulleiterin, Frau Arleta Czyz, vorgestellt. Das Europäische Weiterbildungszentrum und das Prüfungszentrum des Goietheinstitust, das ebenfalls zur Stiftzung gehört, wurde von der neuen Leiterin, Frau Aneta Bałuszek vorgestellt. Die Institutionen arbeiten recht erfolgreich und haben wachsende Teilnehmer- bzw. Schülerzahlen.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Herr Gotthard Dittrich dankte dem scheidenden langjährigen Co-Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Landmann für seine engagierte Arbeit. Herr Dr. Landmann konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, hatte aber in einem sehr persönlichen Brief seinen Abschied und seine Gedanken dazu formuliert. Der Brief lag in beiden Sprachen der Stiftung vor und  wurde in Deutsch und Polnisch verlesen.

Abschiedsrede von Dr. Landmann

Sehr geehrte Kuratorinnen und Kuratoren,
sehr geehrte Frau Ruppelt-Dittrich,
sehr geehrter Herr Dittrich,
sehr geehrter Herr Fischer,
sehr geehrte Gäste der Kuratoriumssitzung,

zu gern wäre ich heute bei Ihnen in Zielona Góra, um Ihnen meinen herzlichen Dank für die vielen Jahre ergebnisreicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit auszusprechen. Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich auf dieser Zusammenkunft von meiner Funktion als Co-Vorsitzender des Kuratoriums altershalber zurücktreten und auch aus dem Kuratorium ausscheiden möchte. Ich hätte aber bei dieser Gelegenheit Ihnen allen gern noch einmal persönlich die Hand geschüttelt. Das ist nun leider krankheitsbedingt nicht möglich. Ich bedauere das sehr.

Am 4. August 2008 ist unsere Stiftung von Frau Anneliese Ruppelt-Dittrich in Warschau gegründet worden.  Am 4. Dezember 2008 fand die konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Stiftung in Zielona Góra statt. Seitdem durfte ich, gestützt auf Ihr Vertrauen, als Co-Vorsitzender in enger Verbindung jeweils mit einem polnischen Partner die Geschicke des Kuratoriums leiten. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Seit ich einmal an der Schlesischen Universität in Katowice-Sosnowiec als Deutschlektor gearbeitet habe, liegt mir die Pflege der deutsch-polnischen Freundschaft am Herzen.  Und es erfüllt mich mit Genugtuung, dass wir gemeinsam durch unsere Ratschläge und kritischen Nachfragen in dieser Hinsicht allerhand haben bewegen können. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur an die deutsch-polnische Bildungsbrücke erinnern, die zu einem großartigen Erfolgsprojekt geworden ist, wie die heutige Bilanzziehung überzeugend gezeigt hat.

Für Ihre weitere Arbeit  auf diesem Feld des Brückenschlags wünsche ich Ihnen gutes Gelingen. Da ich in Leipzig stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Europäischen Stiftung der RDG für Bildung und Kultur, der Schwesternstiftung sozusagen, bleiben werde,  ist zu meiner Freude sichergestellt, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden. Ich sehe es als eine meiner wichtigsten zukünftigen Aufgaben an, den konstruktiven Dialog zwischen den beiden Stiftungen immer neue Nahrung zu geben. Das erleichtert es mir, Ihnen heute Do  widzenia zu sagen, ohne Tränen zu vergießen. Und wenn Sie heute Abend in geselliger Runde das Glas erheben, werde ich gedanklich mit dabei sein und Ihnen na zdrowie zurufen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Bernd Landmann

 

 

 

Der Bericht von der Kuratoriumssitzung am 28.06.2014

Protokoll

der Kuratoriumssitzung der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

am 28. Juni 2014

Teilnehmer anwesend:

Frau Anneliese-Ruppelt-Dittrich      Stiftungsgründerin

Herr Gotthard Dittrich                      Stiftungsratsvorsitzender

Herr Karl Fisher                               Stiftungsvorstand

Herr Dr. Bernd Landmann               Co-Vorsitzender des Kuratoriums

Herr Prof. Dr. Roman Stryjski         Co-Vorsitzender des Kuratoriums

Herr Daniel Ballon                           Kurator

Herr Czesław Fiedorowicz              Kurator

Frau Isabella Krüger-Pawlowski      Kuratorin

Herr Igor Pawlowski                        Kurator

Herr Walter Ederer                          Kurator

Herr Klaus Eberl                              Kurator

Herr Holger Luttmann                      Kurator

Herr Uwe Riedemann                     Kurator

 Gäste:

Frau Arleta Czyż                              Schulleiterin Grundschule, Gymnasium, Lyzeum

                                                           Zielona Góra

Herr Sven Budach                           Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule

                                                             Stift Neuzelle

Frau Katarzyna Stachowiak        Übersetzerin

Frau Prof. Helgeheide Schmidt       Dozentin Klavierkurse für besonders begabte Klavierschüler

Herr Sameh Elmahmoudy              Europäische Stiftung der Rahn Education

                                                              für Bildung und Kultur, Vorstand

 Teilnehmer entschuldigt:

Herr Dr. Mirko Gründel                   Stiftungsrat

 Tagesordnung

Eröffnung der Sitzung

1.            Begrüßung durch den Stiftungsratsvorsitzenden Gotthard Dittrich

2.            Eröffnung der Sitzung durch den Co-Vorsitzenden des Kuratoriums

Dr. Bernd Landmann

TOP 1 Abschluss der deutsch-polnischen Bildungsbrücke

1.1.      Bericht und Diskussion über die letzte Phase, die unmittelbar bevorsteht

Herr Sven Budach Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule im Stift Neuzelle

1.2.      Bericht über den Stand der letzten Phase der deutsch-polnischen Bildungsbrücke

Frau Arleta Czyż, Schulleiterin

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

1.3.      Bericht über Klavierkurse im Stift Neuzelle – ein Angebot für besonders begabte junge Pianistinnen und Pianisten und ihre Lehrer

Frau Prof. Helgeheide Schmidt

TOP 2 Stand der Stiftungsschulen in Zielona Góra

2.1.      Bericht über Anmeldezahlen, Steigerung, Zukunft, Schwerpunkt Grundschule und geplante Vorschule

Frau Arleta Czyż, Schulleiterin

2.2.      Inklusion

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

TOP 3 Bericht über Sprachschule - Zusammenarbeit zwischen Zielona Góra und Neuzelle

Herr Sven Budach, Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule im Stift Neuzelle

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

TOP 4 Organisatorisches

 Der Co-Vorsitzende Dr. Bernd Landmann begrüßte die Anwesenden und wünschte der Sitzung einen guten Verlauf und viele gute Ergebnisse, und das zugleich im Namen des polnischen Co-Vorsitzenden Prof. Dr. Roman Stryjski. Er bat um Verständnis, dass diesmal nur zwei Stunden für die Abarbeitung der relativ umfangreichen Tagesordnung zur Verfügung stünden. Das habe sich aus verschiedenen nicht vorhersehbaren Entwicklungen leider so ergeben. Da im Januar schon eine sehr effektive Sitzung stattgefunden habe, erscheine es aber möglich, das Pensum bei knapper Berichterstattung und konzentrierter Diskussion zu bewältigen. Er versprach, dass zur nächsten Sitzung wieder ausreichend Zeit zur Verfügung stehen werde.

 Der Stiftungsratsvorsitzende Gotthard Dittrich hieß die Anwesenden ebenfalls herzlich willkommen und ging in seiner Begrüßung noch einmal auf die Abiturfeier und speziell die Festrede von Prof. Dr. Bernhard Vogel ein. Er legte dar, dass die Rede nicht allein nach ihrem Inhalt und der Deutlichkeit des Bezugs zum Festanlass bewertet werden dürfte, ihre Bedeutung liege auch darin, dass sie dem Rahn Schulcampus Neuzelle öffentlichkeitswirksam sehr stark aufgewertet habe.

 TOP 1

1.1.        Herr Budach zog ein sehr positives Fazit der deutsch-polnischen Bildungsbrücke aus der Sicht der Rahn Schulen in Neuzelle und verwies dabei auf vorliegende Flyer und eine Schülerzeitung. Darin seien alle gelaufenen Projekte der Bildungsbrücke vermerkt.

Am 19.12.2014 wird der Abschluss der Bildungsbrücke, soweit es die Verwendung der Finanzmittel betrifft, feierlich in der Aula begangen.

Herr Fiedorowicz verwies in der sich anschließenden lebhaften und konstruktiven Diskussion darauf, dass noch fünf Jahre lang nach dem finanziellen Abschluss das Projekt auf Nachhaltigkeit kontrolliert werde. Daraus ergäben sich Anforderungen, denen ideenreich begegnet werden müsse.

In der Diskussion wurde den beiden Schulleitern empfohlen, die erreichten Ergebnisse auf dem Gebiet der länderübergreifenden Schulzusammenarbeit nun durch Einzelprojekte zu sichern und dafür die vorhandenen Fördertöpfe in Anspruch zu nehmen. Die Schulleiter informierten, dass es dazu schon etliche Ideen gäbe.

Herr Budach informierte, dass im kommenden Schuljahr 2014/2015 12 neue polnische Schüler das Neuzeller Gymnasium besuchen werden. In diesem Zusammenhang wurde das Problem dargestellt, dass die Beförderungskosten der Schüler aus Polen nach Deutschland von den polnischen Familien zu tragen und diese damit finanziell empfindlich belastet wären. Herr Dittrich regte an, in den kommenden zwei, drei Jahren nach einer akzeptablen Lösung zu suchen. Bis dahin könne die Europäische Stiftung der Rahn Education für Bildung und Kultur bei entsprechender Antragstellung Zuschüsse gewähren. Es handelt sich dabei um insgesamt ca. 20 Schüler und monatliche Beförderungskosten pro Schüler in Höhe von ca. 40,- €.

1.2 Anhand einer Power Point Präsentation gab Frau Arleta Czyż einen Rückblick auf die letzte Phase der Bildungsbrücke. Das Sprachlabor wurde fertiggestellt, in dem seit Februar dieses Jahres Sprachunterricht und Internetkonferenzen durchgeführt werden. Die Bauarbeiten an der Freifläche haben am 16. Juni begonnen und werden bis Ende August des Jahres beendet sein. Die feierliche Eröffnung der Freifläche findet am 17.10.14 statt. Im Anschluss wird ein Konzert in der Philharmonie stattfinden unter der Leitung von Frau Prof. Helgeheide Schmidt, zu dem alle Anwesenden herzlich eingeladen sind.

In diesem Kontext richtete Herr Fiedorowicz an die Vertreter der Schulstandorte Zielona Góra und Neuzelle sowie die Kuratoren eine Einladung zur Teilnahme an dem am 16. September stattfindenden Weinfest in Zielona Góra. Darauf gab es sofort eine sehr positive Reaktion.

 1.3         Der Tagesordnungspunkt wird aus zeitlichen Gründen auf die nächste Sitzung des Kuratoriums verlegt. Von den Sitzungsteilnehmern wurde dies einstimmig akzeptiert.

 Zu TOP 2

2.1.      Frau Arleta Czyż berichtete über den Entwicklungsstand und die Zukunftsperspektiven der Schulen in Zielona Góra.

Grundschule

Es wurden bisher 31 neue Verträge für zwei neue erste Klassen abgeschlossen.

Entsprechend Anfragen aus der Elternschaft wird eine Vorschulklasse gebildet, welche im Schuljahr 2015/2016 eingeschult wird. Deutsch und Englisch werden als Fremdsprache eingeführt.

Die Partnerschaft zur Freien Grundschule in Fürstenwalde soll weiter ausgebaut werden.

Eine Kostensenkung durch ESF-Projekte und andere Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium Polens und dem Arbeitsamt werden angestrebt.

Gymnasium (Sekundarstufe I)

Es wurden 16 neue Verträge geschlossen.

Es werden zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung von Bekanntheitsgrad und Attraktivität des Gymnasiums ergriffen, z.B. außerschulische Wettbewerbe („Junge Europäer“), verstärkte Präsentation der Schulen nach außen (Radio, Zeitungen, Facebook), Zusammenarbeit mit Institutionen im Umfeld der Schule, etwa mit der Stadt Zielona Góra, dem Zentrum für Deutsche Sprache und Kultur, dem Deutsch-Polnischen Zentrum für Touristische Förderung und Information.

Für die Zukunft ist u.a. Folgendes geplant:

-       Schaffung der Voraussetzungen für den Erwerb des Sprachdiploms I (DSD I) 

-       Aufnahme von Schüler/innen, welche nach der Sekundarschule I nach Neuzelle wechseln können (in diesem Jahr konnten dafür bereits 4 Schüler gewonnen werden)

-       Beantragung von EU-Fördermitteln für die Entwicklung der Schulen

-       Mitarbeit im Weltverband Deutscher Auslandsschulen.

 

Liceum (Gymnasiale Oberstufe)

Es konnten bisher 8 neue Verträge abgeschlossen werden.

Als künftige Aufgaben werden gesehen:

-       Schaffung der Voraussetzungen für den Erwerb des Sprachdiploms II (DSD II)

-       Beantragung von EU-Fördermitteln für die Entwicklung der Schulen (Runde 2014-2020)

-       Kooperation mit Partnern aus Russland, der Slowakei und Ungarn u.a. im Erasmusprojekt

-       Beginn der Zusammenarbeit mit Internetschule/Fernunterricht zur Ablegung eines Examens für auswärtige Schüler/innen.

Der Entwicklungsstand der Verträge für die Schulen sieht folgendermaßen aus:

- Mit Stand 01.09.12 gab es 45 Vertragsabschlüsse,

- mit Stand 01.09.13 gab es 70 Vertragsabschlüsse,

- mit Stand zum 01.09.14 liegen 110 abgeschlossene Verträge vor.

 

Sprachschule - Die Vorbereitung auf lebenslanges Lernen

Die Europäische Schule für Weiterbildung und Sprachen (Kurzform: Sprachschule)

bietet Kurse für alle Lebensalter in verschiedene Bereichen und Sprachen an, z. B. Computerkurse für Senioren, Fotokurse, Feriensprachkurse.

 

2.2.      Herr Karl Fisher berichtete, dass mittlerweile ein Vertragsabschluss mit Eltern vorliegt, deren Kind ein Asperger-Syndrom hat. Das sei seines Wissens ein erster derartiger Versuch in Zielona Góra.

 

Herr Budach berichtete, dass das Thema Inklusion bereits in den Neuzeller Schulen angegangen wurde. Die Freien Schulen in Brandenburg seien dazu auch verpflichtet. In Deutschland muss man unterscheiden zwischen Schülern mit sonderpädagogischen Bedarf, darunter fallen Mutisten, wovon zwei Schüler bereits aufgenommen sind, und Schülern, die tatsächlich unter die Inklusion fallen. Er berichtete weiter, dass dazu bereits im Rahmen der „Aktion Mensch“ ein aktuelles Projekt zusammen mit einer katholischen Grundschule verfolgt würde. Ziel sei, Menschen mit bis zu einem bestimmten Grad geistiger Behinderung in der Oberschule aufzunehmen. Der Start ist für 1. Juli 2014 geplant.

 

Im Anschluss betonte Herr Dittrich, dass das Thema Inklusion in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen werde. Darauf müsse man sich einstellen. In der europäischen Staatengemeinschaft hätten sich alle Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, alle Einrichtungen aufzulösen, wo Menschen nach einer geistigen oder körperlichen Behinderung gesondert untergebracht sind. Ziel sei es, all diese Menschen im normalen Bildungsprozess mit einzubinden.

 Zu TOP 3

3.1.      Herr Fisher berichtete anhand einer Power Point Präsentation über die Arbeit des Prüfungszentrums des Goethe-Instituts und der Sprachschule in Zielona Góra.

Das Prüfungszentrum des Goethe-Instituts führt regelmäßig Deutschkurse und Deutschprüfungen auf allen Stufen von A1 bis C2 durch. Im Jahr 2013 nahmen insgesamt 99 und im Jahr 2014 insgesamt 139 Teilnehmer an Zertifikatsprüfungen teil.

Vergleichszahlen der Teilnehmer an Deutschkursen der Schuljahre 2012/2013 und des Schuljahres 2013/2014 zeigten eine Steigerung von 60 Teilnehmern auf 68 Teilnehmer.

 Die Sprachschule führt Kurse in verschiedenen Bereichen, Sprachkurse über das ganze Jahr und Sommerkurse durch.

3.2.      Herr Budach berichtete, dass sich durch die Eröffnung des zweiten Internats und die damit verbundene Aufnahme ausländischer Schüle eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Sprachschule in Neuzelle und dem Prüfungszentrum des Goethe-Instituts entwickelt hat. Er lobte besonders die gute Arbeit von Frau Dr. Kempa, welche die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Schulstandorten pflegt. Anhand eines Flyers konnte man sich über die verschiedenen Aktivitäten der Sprachschule informieren.

 Zu TOP 4

Die nächste Sitzung soll voraussichtlich Mitte Juni 2015 in Zielona Góra stattfinden. Herr Fisher und Frau Czyż melden bis 15. Juli den genauen Termin.

Herr Dr. Landmann bat alle Teilnehmer, ihm ihre Anregungen für die inhaltliche Gestaltung der nächsten Kuratoriumssitzung mitzuteilen.

Herr Ballon kündigte an, eine solche Anregung bis September in Form einer Vorlage einzureichen, die dann an allen Kuratoren zur Kenntnisnahme weitergeleitet wird, damit sie auf der nächsten Sitzung diskutiert werden kann.

Schlusswort

Herr Prof. Dr. Stryjski, der polnische Co-Vorsitzender des Kuratoriums, fasste die Anregungen und Ergebnisse der Sitzung noch einmal kurz zusammen und bedankte sich bei allen Teilnehmern.

Die Sitzung wurde 12:15 Uhr geschlossen.

 Das Protokoll wurde erstellt von Karin Thein und Dr. Bernd Landmann

 Neuzelle, 28. Juni 2014

 

 

 

 

Dr. Bernd Landmann

Co-Vorsitzenden des Kuratoriums

 

Verteiler

alle Teilnehmer

September 21, 2013: Meeting of the Board of Trustees of the European Foundation for Education and Culture

"Even if I knew that tomorrow the world would go to pieces, I would still plant my apple tree", Martin Luther is alleged to have said. Naturally, the world was not threatened with impending destruction in Zielona Góra on 21 June 2013, however, it was the final meeting of the Board of Trustees of the European Foundation for Education and Culture in its current form. The trustees are appointed for four years and this period was now drawing to a close. The knowledge that the Chairman of the Foundation Council was to appoint new members in the period until autumn failed to dampen the eagerness and debating zeal of those assembled in the slightest, however. Quite the opposite in fact, it seemed as if everyone was inspired by the moral maxims quoted. The final meeting consequently proved to be one of the most fruitful thus far. The positive mood was also affected to a significant extent by the successful balance that was presented.

 For example, Head Teacher Arleta Czyż reported that the number of pupils enrolled at the Gimnazjum and Liceum have developed in a highly positive manner. The number of contracts there increased by around 30% within the course of one school year and contracts for nearly one whole class have already been signed for the primary school, which is set to open next year. A grant application submitted to the Marshal's Office in May 2013 resulted in the receipt of PLN 30,000 for the equipping of the primary school. At the initiative of Prof. Pfeiffer, a representative of the Marshal's Office, Ms Małgorzata Walkowska, participated in the meeting as a guest and commented positively on the work of the foundation schools.

Dr. Bozena Kempa, responsible for the German-Polish educational project in Neuzelle, used a Power Point presentation to provide an interesting visualisation of the implementation of the pedagogical project of this educational bridge, i.e. the cross-border school collaboration between the schools in Neuzelle and those in Zielona Góra. Since January 1, 2012 a large number of activities and individual projects have been implemented or begun, including joint teacher training sessions, integration workshops in Zielona Góra and Neuzelle, a history workshop at Schloss Brody, sports days in Neuzelle and Zielona Góra, language camp in Neuzelle and a good deal more besides.

Ms Anna Sinoracka also had positive news in her report on the Goethe Institut examination centre in Zielona Góra, for which the foundation is also responsible.

All points on the agenda were accompanied by a vibrant and stimulating exchange of ideas, characterised by the fact that the German and Polish meeting participants were equally active, communicating with one another on equal terms.

The standard of content and partnership achieved represents an attractive and compulsive starting point for the work of the new Board of Trustees. The awareness that such a high note was to be ended upon also ensured a wonderfully cheerful, relaxed mood at the barbeque with which the meeting was concluded. Foundation Council Chairman Gotthard Dittrich and foundation founder Anneliese Ruppelt-Dittrich thanked all departing trustees with a small gift that succeeded in raising smiles all round. Each received a premium bottle of spirits from the monastic brewery Klosterbrauerei Neuzelle in an equally attractive bottle, accompanied by a humorous text.

Dr. Bernd Landmann
Co-Chairman of the Board of Trustees of the European Foundation for Education and Culture