Die nächste Kuratoriumssitzung

Die nächste Kuratoriumssitzung findet am 10.06.2016 in LEIPZIG statt.

Sitzung des Kuratoriums am 19.6.2015 in Zielona Góra

Dr. Bernd Landmann

Am Freitag, den 19.6.2015 fand im Anschluss an die Abschlussfeier der Deutsch-Polnischen Bildungsbrücke in den Räumen der Stiftung in der Ul. Sienkiewicza die jährliche Kuratoriumssitzung statt.

Es wurden die weitere Entwicklung der drei Schulen der Stiftung  von der Schulleiterin, Frau Arleta Czyz, vorgestellt. Das Europäische Weiterbildungszentrum und das Prüfungszentrum des Goietheinstitust, das ebenfalls zur Stiftzung gehört, wurde von der neuen Leiterin, Frau Aneta Bałuszek vorgestellt. Die Institutionen arbeiten recht erfolgreich und haben wachsende Teilnehmer- bzw. Schülerzahlen.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Herr Gotthard Dittrich dankte dem scheidenden langjährigen Co-Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Landmann für seine engagierte Arbeit. Herr Dr. Landmann konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, hatte aber in einem sehr persönlichen Brief seinen Abschied und seine Gedanken dazu formuliert. Der Brief lag in beiden Sprachen der Stiftung vor und  wurde in Deutsch und Polnisch verlesen.

Abschiedsrede von Dr. Landmann

Sehr geehrte Kuratorinnen und Kuratoren,
sehr geehrte Frau Ruppelt-Dittrich,
sehr geehrter Herr Dittrich,
sehr geehrter Herr Fischer,
sehr geehrte Gäste der Kuratoriumssitzung,

zu gern wäre ich heute bei Ihnen in Zielona Góra, um Ihnen meinen herzlichen Dank für die vielen Jahre ergebnisreicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit auszusprechen. Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich auf dieser Zusammenkunft von meiner Funktion als Co-Vorsitzender des Kuratoriums altershalber zurücktreten und auch aus dem Kuratorium ausscheiden möchte. Ich hätte aber bei dieser Gelegenheit Ihnen allen gern noch einmal persönlich die Hand geschüttelt. Das ist nun leider krankheitsbedingt nicht möglich. Ich bedauere das sehr.

Am 4. August 2008 ist unsere Stiftung von Frau Anneliese Ruppelt-Dittrich in Warschau gegründet worden.  Am 4. Dezember 2008 fand die konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Stiftung in Zielona Góra statt. Seitdem durfte ich, gestützt auf Ihr Vertrauen, als Co-Vorsitzender in enger Verbindung jeweils mit einem polnischen Partner die Geschicke des Kuratoriums leiten. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Seit ich einmal an der Schlesischen Universität in Katowice-Sosnowiec als Deutschlektor gearbeitet habe, liegt mir die Pflege der deutsch-polnischen Freundschaft am Herzen.  Und es erfüllt mich mit Genugtuung, dass wir gemeinsam durch unsere Ratschläge und kritischen Nachfragen in dieser Hinsicht allerhand haben bewegen können. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur an die deutsch-polnische Bildungsbrücke erinnern, die zu einem großartigen Erfolgsprojekt geworden ist, wie die heutige Bilanzziehung überzeugend gezeigt hat.

Für Ihre weitere Arbeit  auf diesem Feld des Brückenschlags wünsche ich Ihnen gutes Gelingen. Da ich in Leipzig stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Europäischen Stiftung der RDG für Bildung und Kultur, der Schwesternstiftung sozusagen, bleiben werde,  ist zu meiner Freude sichergestellt, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden. Ich sehe es als eine meiner wichtigsten zukünftigen Aufgaben an, den konstruktiven Dialog zwischen den beiden Stiftungen immer neue Nahrung zu geben. Das erleichtert es mir, Ihnen heute Do  widzenia zu sagen, ohne Tränen zu vergießen. Und wenn Sie heute Abend in geselliger Runde das Glas erheben, werde ich gedanklich mit dabei sein und Ihnen na zdrowie zurufen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Bernd Landmann

 

 

 

Der Bericht von der Kuratoriumssitzung am 28.06.2014

Protokoll

der Kuratoriumssitzung der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

am 28. Juni 2014

Teilnehmer anwesend:

Frau Anneliese-Ruppelt-Dittrich      Stiftungsgründerin

Herr Gotthard Dittrich                      Stiftungsratsvorsitzender

Herr Karl Fisher                               Stiftungsvorstand

Herr Dr. Bernd Landmann               Co-Vorsitzender des Kuratoriums

Herr Prof. Dr. Roman Stryjski         Co-Vorsitzender des Kuratoriums

Herr Daniel Ballon                           Kurator

Herr Czesław Fiedorowicz              Kurator

Frau Isabella Krüger-Pawlowski      Kuratorin

Herr Igor Pawlowski                        Kurator

Herr Walter Ederer                          Kurator

Herr Klaus Eberl                              Kurator

Herr Holger Luttmann                      Kurator

Herr Uwe Riedemann                     Kurator

 Gäste:

Frau Arleta Czyż                              Schulleiterin Grundschule, Gymnasium, Lyzeum

                                                           Zielona Góra

Herr Sven Budach                           Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule

                                                             Stift Neuzelle

Frau Katarzyna Stachowiak        Übersetzerin

Frau Prof. Helgeheide Schmidt       Dozentin Klavierkurse für besonders begabte Klavierschüler

Herr Sameh Elmahmoudy              Europäische Stiftung der Rahn Education

                                                              für Bildung und Kultur, Vorstand

 Teilnehmer entschuldigt:

Herr Dr. Mirko Gründel                   Stiftungsrat

 Tagesordnung

Eröffnung der Sitzung

1.            Begrüßung durch den Stiftungsratsvorsitzenden Gotthard Dittrich

2.            Eröffnung der Sitzung durch den Co-Vorsitzenden des Kuratoriums

Dr. Bernd Landmann

TOP 1 Abschluss der deutsch-polnischen Bildungsbrücke

1.1.      Bericht und Diskussion über die letzte Phase, die unmittelbar bevorsteht

Herr Sven Budach Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule im Stift Neuzelle

1.2.      Bericht über den Stand der letzten Phase der deutsch-polnischen Bildungsbrücke

Frau Arleta Czyż, Schulleiterin

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

1.3.      Bericht über Klavierkurse im Stift Neuzelle – ein Angebot für besonders begabte junge Pianistinnen und Pianisten und ihre Lehrer

Frau Prof. Helgeheide Schmidt

TOP 2 Stand der Stiftungsschulen in Zielona Góra

2.1.      Bericht über Anmeldezahlen, Steigerung, Zukunft, Schwerpunkt Grundschule und geplante Vorschule

Frau Arleta Czyż, Schulleiterin

2.2.      Inklusion

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

TOP 3 Bericht über Sprachschule - Zusammenarbeit zwischen Zielona Góra und Neuzelle

Herr Sven Budach, Campusschulleiter Gymnasium und Oberschule im Stift Neuzelle

Herr Karl Fisher, Stiftungsvorstand

TOP 4 Organisatorisches

 Der Co-Vorsitzende Dr. Bernd Landmann begrüßte die Anwesenden und wünschte der Sitzung einen guten Verlauf und viele gute Ergebnisse, und das zugleich im Namen des polnischen Co-Vorsitzenden Prof. Dr. Roman Stryjski. Er bat um Verständnis, dass diesmal nur zwei Stunden für die Abarbeitung der relativ umfangreichen Tagesordnung zur Verfügung stünden. Das habe sich aus verschiedenen nicht vorhersehbaren Entwicklungen leider so ergeben. Da im Januar schon eine sehr effektive Sitzung stattgefunden habe, erscheine es aber möglich, das Pensum bei knapper Berichterstattung und konzentrierter Diskussion zu bewältigen. Er versprach, dass zur nächsten Sitzung wieder ausreichend Zeit zur Verfügung stehen werde.

 Der Stiftungsratsvorsitzende Gotthard Dittrich hieß die Anwesenden ebenfalls herzlich willkommen und ging in seiner Begrüßung noch einmal auf die Abiturfeier und speziell die Festrede von Prof. Dr. Bernhard Vogel ein. Er legte dar, dass die Rede nicht allein nach ihrem Inhalt und der Deutlichkeit des Bezugs zum Festanlass bewertet werden dürfte, ihre Bedeutung liege auch darin, dass sie dem Rahn Schulcampus Neuzelle öffentlichkeitswirksam sehr stark aufgewertet habe.

 TOP 1

1.1.        Herr Budach zog ein sehr positives Fazit der deutsch-polnischen Bildungsbrücke aus der Sicht der Rahn Schulen in Neuzelle und verwies dabei auf vorliegende Flyer und eine Schülerzeitung. Darin seien alle gelaufenen Projekte der Bildungsbrücke vermerkt.

Am 19.12.2014 wird der Abschluss der Bildungsbrücke, soweit es die Verwendung der Finanzmittel betrifft, feierlich in der Aula begangen.

Herr Fiedorowicz verwies in der sich anschließenden lebhaften und konstruktiven Diskussion darauf, dass noch fünf Jahre lang nach dem finanziellen Abschluss das Projekt auf Nachhaltigkeit kontrolliert werde. Daraus ergäben sich Anforderungen, denen ideenreich begegnet werden müsse.

In der Diskussion wurde den beiden Schulleitern empfohlen, die erreichten Ergebnisse auf dem Gebiet der länderübergreifenden Schulzusammenarbeit nun durch Einzelprojekte zu sichern und dafür die vorhandenen Fördertöpfe in Anspruch zu nehmen. Die Schulleiter informierten, dass es dazu schon etliche Ideen gäbe.

Herr Budach informierte, dass im kommenden Schuljahr 2014/2015 12 neue polnische Schüler das Neuzeller Gymnasium besuchen werden. In diesem Zusammenhang wurde das Problem dargestellt, dass die Beförderungskosten der Schüler aus Polen nach Deutschland von den polnischen Familien zu tragen und diese damit finanziell empfindlich belastet wären. Herr Dittrich regte an, in den kommenden zwei, drei Jahren nach einer akzeptablen Lösung zu suchen. Bis dahin könne die Europäische Stiftung der Rahn Education für Bildung und Kultur bei entsprechender Antragstellung Zuschüsse gewähren. Es handelt sich dabei um insgesamt ca. 20 Schüler und monatliche Beförderungskosten pro Schüler in Höhe von ca. 40,- €.

1.2 Anhand einer Power Point Präsentation gab Frau Arleta Czyż einen Rückblick auf die letzte Phase der Bildungsbrücke. Das Sprachlabor wurde fertiggestellt, in dem seit Februar dieses Jahres Sprachunterricht und Internetkonferenzen durchgeführt werden. Die Bauarbeiten an der Freifläche haben am 16. Juni begonnen und werden bis Ende August des Jahres beendet sein. Die feierliche Eröffnung der Freifläche findet am 17.10.14 statt. Im Anschluss wird ein Konzert in der Philharmonie stattfinden unter der Leitung von Frau Prof. Helgeheide Schmidt, zu dem alle Anwesenden herzlich eingeladen sind.

In diesem Kontext richtete Herr Fiedorowicz an die Vertreter der Schulstandorte Zielona Góra und Neuzelle sowie die Kuratoren eine Einladung zur Teilnahme an dem am 16. September stattfindenden Weinfest in Zielona Góra. Darauf gab es sofort eine sehr positive Reaktion.

 1.3         Der Tagesordnungspunkt wird aus zeitlichen Gründen auf die nächste Sitzung des Kuratoriums verlegt. Von den Sitzungsteilnehmern wurde dies einstimmig akzeptiert.

 Zu TOP 2

2.1.      Frau Arleta Czyż berichtete über den Entwicklungsstand und die Zukunftsperspektiven der Schulen in Zielona Góra.

Grundschule

Es wurden bisher 31 neue Verträge für zwei neue erste Klassen abgeschlossen.

Entsprechend Anfragen aus der Elternschaft wird eine Vorschulklasse gebildet, welche im Schuljahr 2015/2016 eingeschult wird. Deutsch und Englisch werden als Fremdsprache eingeführt.

Die Partnerschaft zur Freien Grundschule in Fürstenwalde soll weiter ausgebaut werden.

Eine Kostensenkung durch ESF-Projekte und andere Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium Polens und dem Arbeitsamt werden angestrebt.

Gymnasium (Sekundarstufe I)

Es wurden 16 neue Verträge geschlossen.

Es werden zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung von Bekanntheitsgrad und Attraktivität des Gymnasiums ergriffen, z.B. außerschulische Wettbewerbe („Junge Europäer“), verstärkte Präsentation der Schulen nach außen (Radio, Zeitungen, Facebook), Zusammenarbeit mit Institutionen im Umfeld der Schule, etwa mit der Stadt Zielona Góra, dem Zentrum für Deutsche Sprache und Kultur, dem Deutsch-Polnischen Zentrum für Touristische Förderung und Information.

Für die Zukunft ist u.a. Folgendes geplant:

-       Schaffung der Voraussetzungen für den Erwerb des Sprachdiploms I (DSD I) 

-       Aufnahme von Schüler/innen, welche nach der Sekundarschule I nach Neuzelle wechseln können (in diesem Jahr konnten dafür bereits 4 Schüler gewonnen werden)

-       Beantragung von EU-Fördermitteln für die Entwicklung der Schulen

-       Mitarbeit im Weltverband Deutscher Auslandsschulen.

 

Liceum (Gymnasiale Oberstufe)

Es konnten bisher 8 neue Verträge abgeschlossen werden.

Als künftige Aufgaben werden gesehen:

-       Schaffung der Voraussetzungen für den Erwerb des Sprachdiploms II (DSD II)

-       Beantragung von EU-Fördermitteln für die Entwicklung der Schulen (Runde 2014-2020)

-       Kooperation mit Partnern aus Russland, der Slowakei und Ungarn u.a. im Erasmusprojekt

-       Beginn der Zusammenarbeit mit Internetschule/Fernunterricht zur Ablegung eines Examens für auswärtige Schüler/innen.

Der Entwicklungsstand der Verträge für die Schulen sieht folgendermaßen aus:

- Mit Stand 01.09.12 gab es 45 Vertragsabschlüsse,

- mit Stand 01.09.13 gab es 70 Vertragsabschlüsse,

- mit Stand zum 01.09.14 liegen 110 abgeschlossene Verträge vor.

 

Sprachschule - Die Vorbereitung auf lebenslanges Lernen

Die Europäische Schule für Weiterbildung und Sprachen (Kurzform: Sprachschule)

bietet Kurse für alle Lebensalter in verschiedene Bereichen und Sprachen an, z. B. Computerkurse für Senioren, Fotokurse, Feriensprachkurse.

 

2.2.      Herr Karl Fisher berichtete, dass mittlerweile ein Vertragsabschluss mit Eltern vorliegt, deren Kind ein Asperger-Syndrom hat. Das sei seines Wissens ein erster derartiger Versuch in Zielona Góra.

 

Herr Budach berichtete, dass das Thema Inklusion bereits in den Neuzeller Schulen angegangen wurde. Die Freien Schulen in Brandenburg seien dazu auch verpflichtet. In Deutschland muss man unterscheiden zwischen Schülern mit sonderpädagogischen Bedarf, darunter fallen Mutisten, wovon zwei Schüler bereits aufgenommen sind, und Schülern, die tatsächlich unter die Inklusion fallen. Er berichtete weiter, dass dazu bereits im Rahmen der „Aktion Mensch“ ein aktuelles Projekt zusammen mit einer katholischen Grundschule verfolgt würde. Ziel sei, Menschen mit bis zu einem bestimmten Grad geistiger Behinderung in der Oberschule aufzunehmen. Der Start ist für 1. Juli 2014 geplant.

 

Im Anschluss betonte Herr Dittrich, dass das Thema Inklusion in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen werde. Darauf müsse man sich einstellen. In der europäischen Staatengemeinschaft hätten sich alle Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, alle Einrichtungen aufzulösen, wo Menschen nach einer geistigen oder körperlichen Behinderung gesondert untergebracht sind. Ziel sei es, all diese Menschen im normalen Bildungsprozess mit einzubinden.

 Zu TOP 3

3.1.      Herr Fisher berichtete anhand einer Power Point Präsentation über die Arbeit des Prüfungszentrums des Goethe-Instituts und der Sprachschule in Zielona Góra.

Das Prüfungszentrum des Goethe-Instituts führt regelmäßig Deutschkurse und Deutschprüfungen auf allen Stufen von A1 bis C2 durch. Im Jahr 2013 nahmen insgesamt 99 und im Jahr 2014 insgesamt 139 Teilnehmer an Zertifikatsprüfungen teil.

Vergleichszahlen der Teilnehmer an Deutschkursen der Schuljahre 2012/2013 und des Schuljahres 2013/2014 zeigten eine Steigerung von 60 Teilnehmern auf 68 Teilnehmer.

 Die Sprachschule führt Kurse in verschiedenen Bereichen, Sprachkurse über das ganze Jahr und Sommerkurse durch.

3.2.      Herr Budach berichtete, dass sich durch die Eröffnung des zweiten Internats und die damit verbundene Aufnahme ausländischer Schüle eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Sprachschule in Neuzelle und dem Prüfungszentrum des Goethe-Instituts entwickelt hat. Er lobte besonders die gute Arbeit von Frau Dr. Kempa, welche die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Schulstandorten pflegt. Anhand eines Flyers konnte man sich über die verschiedenen Aktivitäten der Sprachschule informieren.

 Zu TOP 4

Die nächste Sitzung soll voraussichtlich Mitte Juni 2015 in Zielona Góra stattfinden. Herr Fisher und Frau Czyż melden bis 15. Juli den genauen Termin.

Herr Dr. Landmann bat alle Teilnehmer, ihm ihre Anregungen für die inhaltliche Gestaltung der nächsten Kuratoriumssitzung mitzuteilen.

Herr Ballon kündigte an, eine solche Anregung bis September in Form einer Vorlage einzureichen, die dann an allen Kuratoren zur Kenntnisnahme weitergeleitet wird, damit sie auf der nächsten Sitzung diskutiert werden kann.

Schlusswort

Herr Prof. Dr. Stryjski, der polnische Co-Vorsitzender des Kuratoriums, fasste die Anregungen und Ergebnisse der Sitzung noch einmal kurz zusammen und bedankte sich bei allen Teilnehmern.

Die Sitzung wurde 12:15 Uhr geschlossen.

 Das Protokoll wurde erstellt von Karin Thein und Dr. Bernd Landmann

 Neuzelle, 28. Juni 2014

 

 

 

 

Dr. Bernd Landmann

Co-Vorsitzenden des Kuratoriums

 

Verteiler

alle Teilnehmer

21.09.2013: Kuratoriumssitzung der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einmal gesagt haben. Die Welt drohte natürlich nicht unterzugehen am 21. Juni 2013 in Zielona Góra, aber es war die letzte Sitzung des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur in der gewohnten Zusammensetzung. Die Kuratoren und Kuratorinnen werden für vier Jahre berufen und dieser Zeitraum war nun erfüllt. Das Wissen, dass der Stiftungsratsvorsitzende bis zum Herbst Neuberufungen vornehmen wird, hat aber die Arbeitseifer und Diskussionsfreudigkeit der Versammelten nicht im Mindesten gedämpft. Im Gegenteil, es schien, als seien alle von der zitierten moralischen Maxime inspiriert. So entwickelte sich die letzte Sitzung zu einer der bislang fruchtbarsten. Die positive Stimmung wurde nicht unwesentlich durch die Erfolgsbilanzen, die gezogen werden konnten, mitbestimmt.

Schulleiterin  Arleta Czyż konnte beispielsweise mitteilen,  dass die Schülerzahlen am Gymnasium und am Lyzeum sich sehr positiv entwickelt haben. Die Zahl der Verträge dort ist innerhalb eines Schuljahres um etwa 30 %  gestiegen und für die Grundschule, die zum kommenden Schuljahr  neu eröffnet werden soll, liegen bereits Verträge für fast eine Klasse vor. Ein im Mai 2013 an das Marschallamt gestellter Fördermittelantrag hat dieser Grundschule 30.000 PLN für ihre Ausstattung eingebracht. Auf Initiative von Prof. Pfeiffer war eine Vertreterin des Marschallamtes,  Frau Małgorzata Walkowska, als Gast während der Sitzung anwesend und hat sich über die Arbeit der Stiftungsschulen überaus positiv geäußert.  

Frau Dr. Bozena Kempa, in Neuzelle verantwortlich für das deutsch-polnische Bildungsbrückenprojekt,  berichtete anschaulich anhand einer Power Point Präsentation über die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes dieser Bildungsbrücke, d.h. über die  grenzüberschreitende Schulkooperation zwischen den Schulen am Standort Neuzelle  und denen am Standort Zielona Góra. Seit dem 1. Januar 2012 sind eine Vielzahl von Aktivitäten und Einzelprojekten durchgeführt bzw. begonnen worden, u. a. gemeinsame Lehrerfortbildungen, Integrationsworkshops in Zielona Góra und Neuzelle, Geschichtsworkshop im Schloss Brody, Sporttage in Neuzelle und in Zielona Góra, Sprachcamp in Neuzelle u.v.a.m. 

Viel Erfreuliches wusste auch Frau Anna Sinoracka zu berichten, als sie das  Prüfungszentrum des Goethe-Instituts in Zielona Góra vorstellte, für das die Stiftung auch verantwortlich zeichnet. 

Zu allen Tagesordnungspunkten gab es einen lebhaften und anregenden Meinungsaustausch, für den charakteristisch war, dass sich die deutschen und die polnischen Sitzungsteilnehmer gleichermaßen aktiv einbrachten und durchgängig  auf Augenhöhe miteinander kommunizierten.

Das erreichte hohe inhaltliche und partnerschaftliche Niveau ist eine schöne und zugleich verpflichtende Ausgangsbasis für die Arbeit des neuen Kuratoriums. Das Wissen, sich mit solch einer Bilanz verabschieden zu können, sorgte denn auch für eine wunderbar  heitere, gelöste Stimmung auf dem Grillabend, mit dem die Zusammenkunft ausklang.  Stiftungsratsvorsitzender Gotthard Dittrich und Stiftungsgründerin Anneliese Ruppelt-Dittrich bedankten sich bei den entlasteten Kuratoriumsmitgliedern  mit einem kleinen Geschenk, das Schmunzeln auslöste. Jeder erhielt einen edlen Obstbrand aus der Klosterbrauerei Neuzelle in einer nicht weniger edlen kunstvollen Flasche, dazu einen launigen Begleittext.

Dr. Bernd Landmann,
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

15.Juni 2012: Kuratorium der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

Als die Kuratoren am 15. Juni 2012 in Neuzelle eintrafen (mit einer Ausnahme konnten alle der Einladung folgen), mutete das Gebäudeensemble der ehemaligen Klosteranlage wie ein Kokon an, der gerade dabei war aufzubrechen. Der prachtvolle Schmetterling darunter war schon recht gut zu erahnen. Beim späteren Rundgang durch die Baustelle, als die sich unser dortiges Gymnasium den Gästen präsentierte, bedurfte es nur weniger erläuternder Worte von Norbert Kannowski, dem Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle, und Kurator Walter Ederer, um der Phantasie aufzuhelfen. Das innere Auge erblickte Fluchten von hellen freundlichen  Räumen und weiten Fluren, zweckmäßig ausgestattet und von eifrigen, fröhlichen Schülern sowie geschäftigen Lehrern belebt. Wohl jeder beneidete die, die er als Vision dort lehren und lernen sah. 2014 wird sich das Kuratorium wieder in Neuzelle treffen. Dann ist mit Sicherheit Wirklichkeit geworden, was jetzt noch imaginiert werden muss.  

Der Baustellenrundgang gehörte freilich zum nachgestellten Ergänzungsprogramm. Das fiel diesmal besonders opulent aus, war aber keineswegs nur eine willkommene Zutat. Vielmehr erwies es sich als eng mit dem eigentlichen Thema verbunden, zeigte es den Kuratoren doch gleichsam exemplarisch, welche Wege auf der deutschen Seite der Bildungsbrücke über Oder und Neiße beschritten werden. In diesem Sinne wirkte ganz besonders anregend die Teilnahme an der Abiturfeier des Neuzeller Gymnasiums. Das war ein vorbildlich organisierter, glanzvoller Festakt, der sich zugleich als imponierende Leistungsschau darbot. Erfahrbar wurde, dass das, was diese Schule in ihrer Werbung zu leisten verspricht und als ihr besonderes Profil ansieht, auch tatsächlich erfüllt wird: Internationalität, hoher Leistungsanspruch, Sensibilisierung für Musik und Kunst. Die hohe Wertschätzung, die sich das Gymnasium in den vergangenen Jahren erarbeitet hat, widerspiegelte sich überzeugend in der Tatsache, dass man für die festliche Ansprache eine Persönlichkeit von Rang und Namen hatte gewinnen können, nämlich den sächsischen Innenminister a. D. Rechtsanwalt Klaus Hardrath. Dessen brillante Rede traf genau den Nerv der jugendlichen Adressaten und war ein absolutes Highlight.

Die thematischen Akzente der eigentlichen Sitzung bestimmten drei Kurzreferate. Anna Duchnicka, Koordinatorin der deutsch-polnischen Bildungsbrücke,  gab anhand einer Power-Point-Präsentation einen informativen Überblick über die im laufenden Jahr bereits realisierten Vorhaben dieses Projektes. Karl Fisher, ehemals Kurator, seit 1. Februar 2012 in der Nachfolge von Iwona Kaminska aber Stiftungsvorstand, sprach über die aktuelle Situation der Stiftungsschulen und Magdalena  Markiewicz schließlich gab einen Überblick über das in der Verantwortung der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur befindliche Prüfungszentrum des Goethe-Instituts. Es ist das das einzige seiner Art in der Woiwodschaft Lubuskie. Alle drei Vorträge beinhalteten Erfolgsbilanzen, benannten aber auch Schwachstellen und umrissen anspruchsvolle Aufgabenkataloge. Die überwiegend problemorientierten Darlegungen lösten lebhafte konstruktive Diskussionen aus. Dabei wurde der Meinungsaustausch konzentriert und diszipliniert geführt, so dass der straffe zeitliche Fahrplan stets unter Kontrolle gehalten werden konnte und Prof. Stryjski, Co-Vorsitzender des Kuratoriums, zum vorgesehenen Zeitpunkt die Sitzung mit einer kurzen Zusammenfassung und einem herzlichen Dank an den Stiftungsrat und insbesondere an den Stiftungsratsvorsitzenden Gotthard Dittrich beenden konnte. Bevor sich die Kuratoren aber zur Abiturfeier in Bewegung setzten, gab es noch eine Überraschung. Bei dem Leipziger Maler Joachim Glogowski war ein Porträtgemälde der Stiftungsgründerin Anneliese Ruppelt-Dittrich in Auftrag gegeben worden, das in Zielona Góra einen Ehrenplatz erhalten soll. Dieses Bild wurde zum Abschluss enthüllt. Die Kuratoren applaudierten spontan und drückten damit ihre emotionale Verbundenheit mit der Stiftungsgründerin aus, die der Beifall sichtlich rührte. Wie gewöhnlich klang auch diesmal der Sitzungstag mit einem geselligen Beisammensein bei Speis und Trank aus. Die Orangerie im barocken Stiftsgarten bot dafür ein stimmungsvolles Ambiente.  

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums

25.11.2011: Kuratoriumssitzung in Fürstenwalde

Die zweite Zusammenkunft des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur in diesem Jahr – es war die sechste insgesamt – fand diesmal in Fürstenwalde statt, und zwar am 25. November 2011. Für die Wahl des Ortes waren zwei Gründe maßgeblich. Mit der frisch renovierten Aula in dem 1865 eingeweihten altehrwürdigen Schulgebäude, in dem seit 2005 die Freie Grundschule Fürstenwalde residiert, stand ein Sitzungsraum von ganz besonderem Charme zur Verfügung. Und: Fürstenwalde war einst der Bischofssitz des Lebuser Landes, d.h. jener alten Kulturlandschaft beiderseits der Oder, die seit dem Mittelalter sowohl von Deutschen als auch von Polen maßgeblich geprägt worden ist und in die sich heute die beiden Nachbarländer teilen. 2003/04 wurde sie zur grenzüberschreitenden Landschaft gewählt. Insofern konnte man in dem Ort und seiner Geschichte grundlegende Bestrebungen der Stiftung widergespiegelt sehen. 

Alle Sitzungsteilnehmer – und das waren außer den Kuratoren Vertreter des Stiftungsrates, der Stiftungsvorstand und einige als Referenten geladene Gäste wie die Leiterin der Stiftungsschulen in Zielona Góra Anna Stwora, der Schulleiter des Gymnasiums im Stift Neuzelle Kaspar Kaiser und der Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle Norbert Kannowsky – stimmten am Ende überein in der Einschätzung, dass es eine sehr informative, lebendige und ergebnisreiche Veranstaltung gewesen ist. Aber auch darin, dass wieder einmal die Zeit viel zu knapp war, sodass nicht alle Fragen in der wünschenswerten Tiefe ausgelotet werden konnten. Bei der Erarbeitung der Tagesordnung für die nächste Sitzung, die für den 15. Juni nach Neuzelle einberufen wurde, muss unbedingt noch mehr Raum für den Meinungsaustausch vorgesehen werden. 

Eröffnet wurde die Sitzung mit einem Grußwort des Leiters der Freien Grundschule im Hause Christoph Serrer. An dieser Stelle sei ihm und seinem Team sehr herzlich gedankt. Sie waren überaus freundliche, einfallsreiche und umsichtige Gastgeber. 

Breiten Raum nahmen die Ausführungen von Anna Stwora über die weitere Umsetzung der von der sog. Fisher-Pfeiffer-Kommission im Auftrag des Kuratoriums 2010 erarbeiteten Empfehlungen für die pädagogische Entwicklung  der Stiftungsschulen in Zielona Góra ein. Diesbezüglich konnte über zahlreiche neue Aktivitäten und Vorhaben berichtet werden. Ebenfalls sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen wurde, dass zum neuen Schuljahr unter der Obhut der Stiftung nun auch noch eine Grundschule  ihre Arbeit aufnehmen wird. 

Berichte und Diskussion namentlich zur inhaltlichen, d.h. pädagogisch-didaktischen Ausgestaltung der deutsch-polnischen Bildungsbrücke, die das Gymnasium im Stift Neuzelle mit den beiden Stiftungsschulen in Zielona Góra verbindet, bestimmten den zweiten wichtigen Tagesordnungspunkt. Kaspar Kaiser entrollte einen mit Anna Stwora abgestimmten begeisternden Plan von gemeinsamen Projekten, Schüler- und Lehreraustauschen, der weit in die Zukunft weist. Norbert Kannowsky ergänzte diese Ausführungen, indem er in Gang gekommene umfangreiche Baumaßnahmen im Stift Kloster Neuzelle darstellte, die die Bedingungen für das Lehren und Lernen dort entscheidend verbessern und die Attraktivität des Ortes auch als touristischen Ziel merklich erhöhen werden.

Von den eher internen Beschlüssen bzw. Entscheidungsakten des Kuratoriums sind hier drei hervorzuheben. Das Kuratorium gab sich nach eingehender Diskussion eine Geschäftsordnung und es führte die laut Stiftungssatzung alle drei Jahre anstehende Neuwahl seiner beiden Co-Vorsitzenden durch. Als neuer polnischer Vorsitzender wurde Prof. Dr. Roman Stryjski bestimmt und der Schreiber dieses Berichts wurde für eine zweite Wahlperiode in seinem Amt als deutscher Co-Vorsitzender bestätigt. Einstimmig wurde beschlossen, die von den Schulen in Zielona Góra geplante Anschaffung einer repräsentativen Standarte mit Spenden zu unterstützen. 

Unbedingt erwähnt zu werden verdient das ideenreich und engagiert gestaltete Rahmenprogramm, das großen Anklang fand. Zum Auftakt tanzten sich Kinder aus der Kita im Haus, von ihrer Leiterin Ingrid Kanski bestens vorbereitet, mit einem Schneeflockenreigen in die Herzen aller, die sich in der Aula versammelt hatten. Nach Beendigung der eigentlichen Sitzung besuchten die Teilnehmer den eindrucksvollen Fürstenwalder Dom und unternahmen dann noch einen kleinen Stadtrundgang unter der sachkundigen Führung von Sabine Willer, der Leiterin der Fachober- und Berufsfachschule am Goethe-Platz. Das Programm schloss ab  mit dem Besuch eines öffentlichen Konzerts in der Aula der Grundschule. Lehrer und Schüler der Musikschule „Clara Schumann“ erfreuten in der Regie und unter Mitwirkung von Schulleiterin Sibylle Nowak und der Abteilungsleiterin vor Ort Gerit Puschke das Publikum mit musikalischen Grüßen aus aller Welt. Der darin anklingende Gedanke der Völkerverständigung passte sehr gut zu der ins Programm eingebundenen Würdigung des namhaften Orientalisten Karl Vollers (1857-1909), der einst als junger Lehrer in diesem Hause nachhaltig wirksam gewesen ist (1881/82) und von hier aus eine steile berufliche Karriere startete, die ihn bis zum Leiter der vizeköniglichen Bibliothek in Kairo und danach zum Leiter des Orientalischen Seminars an der Universität in Jena hinaufgetragen hat. Der Referent, zugleich Verfasser dieses Berichts, stellte am Ende die Frage, ob Karl Vollers nicht ein geeigneter Namenspatron für die Freie Grundschule im Hause wäre. Der endgültige Schlussakkord war ein kulinarischer. Er wurde gesetzt im nahen Schlosshotel Steinhöfel, einem wunderschönen Gebäude mit bemerkenswerter Geschichte. Der Stiftungsratsvorsitzende Gotthard Dittrich hatte zu einem vorweihnachtlichen Gänsebratenessen eingeladen. 

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

24.11.2011: Kuratoriumssitzung in Zielona Góra

Wenn Ende November letzten Jahres der Winter nicht so jäh und grimmig über uns hereingebrochen wäre, hätte man die Zusammenkunft des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur am 24. Juni 2011 in Zielona Góra bereits als die sechste zählen können. Aber da die für den 1. Dezember letzten Jahres anberaumte Sitzung wegen der heftigen Witterungsunbilden kurzfristig hatte abgesagt werden müssen, war es denn erst die 5., mit einem Arbeitspensum freilich für zwei. Dank konzentrierter Arbeit der Kuratoren, die sich nahezu vollständig eingefunden hatten, wurde die umfangreiche Tagesordnung gleichwohl geschafft. Dabei ist keineswegs an lebendigem Gedankenaustausch gespart worden. Im Gegenteil: Diesmal wurde gerade besonders intensiv diskutiert, obwohl die letzten Sitzungen auch schon recht lebendig verlaufen waren und viele interessante Ideen hervorgebracht hatten.

Eine davon war die Einberufung einer Kommission für die pädagogische Entwicklung der Schulen in Zielona Góra gewesen, die dann unter maßgeblicher Mitwirkung von Kurator Prof. Dr. Waldemar Pfeiffer und unter dem Vorsitz von Kurator Karl Fisher zweimal getagt hatte. Ihre Ergebnisse standen ganz oben auf der Agenda. Mit Genugtuung wurde der Bericht von Schulleiterin Anna Stwora aufgenommen, in dem sie anschaulich darlegte, dass mit der Umsetzung der Kommissionsempfehlungen bereits erfolgreich begonnen wurde. Das Kuratorium will die weitere Verwirklichung der Ratschläge kontinuierlich begleiten und das als eine seiner wichtigsten Aufgaben betrachten. Große Freude bei der Schulleitung löste die Ankündigung der Kuratoren aus, durch Geldspenden zur Finanzierung einer zünftigen Schulstandarte beizutragen. Eine solche zu haben ist in Polen für jede Schule von Rang und Namen ein Muss.

Große Aufmerksamkeit wurde auch Berichten über die Deutsch-Polnische Bildungsbrücke gewidmet, die mit 7 Mio Euro aus dem Interreg IVa-Programm der Europäischen Union gefördert wird und von der zum einen die beiden Schulen der Europäischen Stiftung in Zielona Góra und zum anderen das  Gymnasium im Stift Neuzelle jeweils in mehrerlei Hinsicht profitieren werden. Die Umgebungsbedingungen für das Lehren und Lernen werden sich an beiden Orten merklich verbessern und für grenzüberschreitende Projekte sowie Schüler- und Lehreraustausche stehen mehr Mittel zur Verfügung (vgl. auch r-aktuell 1/2011, S. 3 und S. 24). Dazu äußerten sich u. a. Kurator Walter Ederer in seiner Eigenschaft als Direktor Marketing und Kultur der Stiftung Stift Neuzelle, Iwona Kaminska, Vorstandsvorsitzende der Europäischen Stiftung, und Kaspar Kaiser, Leiter des Rahn Gymnasiums in Neuzelle. An die Berichterstatter wurden zahlreiche Fragen gestellt und alle Versammelten kamen am Ende überein, dass auch die Realisierung der Bildungsbrücke einen festen Platz auf der Agenda des Kuratoriums erhalten soll.

Wie immer wurde das Kuratorium auch diesmal über wichtige die Stiftung betreffende Sachverhalte informiert, so wurde der Finanzbericht der Stiftung für 2010 entgegengenommen, den Zdzislaw Strach, Mitglied des Stiftungsvorstandes, vortrug. Kurator Uwe Riedemann hatte ihn zuvor auf  sachliche Richtigkeit geprüft und konnte diese dem Kuratorium bestätigen. Sven Höhne, Stiftungsratsmitglied, teilte die Gründung einer Gesellschaft mit, die künftig als Organ der Stiftung vor allem länderübergreifend aktiv werden wird. Ihr Name: Educado Campus gemeinnützige Europäische Gesellschaft für Bildung und Kultur mbH. In Gröningen hat sie bereits die Trägerschaft über eine Freie Sekundarschule übernommen.  So löst die Stiftung immer deutlicher ihren Anspruch ein, Europa im Fokus zu haben. Eine wichtige Information bestand weiterhin darin, dass Rechtsanwalt Dr. Mirko Gründel in den Stiftungsrat berufen worden ist und deshalb nicht mehr als Kurator tätig sein kann.

Vor Beginn der Sitzung boten die Schüler Jakub Przybycień (Geige), Dobrochna Ciesielska (Klavier), Agata Doszczak (Geige, Gesang) und Kinga Barańczak (Gitarre) in der Schulaula einen musikalischen Auftakt. Sie bezeugten mit beeindruckenden Leistungen die gute Arbeit der Stiftungsschulen auf dem Feld der künstlerisch-musikalischen Erziehung. Mit sehr persönlichen und emotional bewegenden Worte eröffnete die Sitzung sodann die Stiftungsgründerin Anneliese Ruppelt-Dittrich. Musikalisch und festlich klang die Sitzung dann auch aus, und zwar wiederum in der Schulaula. Svitlana Kapitanova und Andryi Tsygichko, zwei ukrainische Pianisten mit ständigem Wohnsitz in Leipzig, interpretierten in einem gut besuchten öffentlichen Konzert meisterhaft Werke von Frédéric Chopin, Robert Schumann und Franz Liszt. Sie machten damit nicht nur die europäische Ausrichtung der Stiftung augenfällig, sondern erwiesen zugleich dem großen ungarischen Komponisten, dessen 200. Geburtstages 2011 weltweit gedacht wird, ihre besondere Reverenz. Den Tag beschloss ein Festessen im Hotel „Dana“, zu dem Stiftungsrat und Stiftungsvorstand außer dem Kuratorium auch die Lehrerinnen und Lehrer der beiden Schulen eingeladen hatten.   

Die nächste Sitzung des Kuratoriums ist für 25. November 2011 in Fürstenwalde anberaumt.

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

11. Juni 2010: Kuratorentreffen in Zielona Góra

Sich in zeitliche Konkurrenz zur Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika zu begeben, kann man nun mutig, übermütig oder fahrlässig nennen. Indes zählt allein,  dass die 4. Sitzung des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur am 11. Juni 2010 in Zielona Góra durch das Fußballfieber nicht im Mindesten beeinträchtigt worden ist. Die Kuratoren der Stiftung haben überaus konzentriert eine umfangreiche Agenda abgearbeitet. Der von Frau Mrozek anschaulich als Powerpoint-Präsentation gegebene Bericht über die Erfolge der beiden von ihr geleiteten Schulen und über die künftig  zu bewältigenden Aufgaben stieß allseits auf starkes Interesse und die Bereitschaft der Kuratoren, bei der Lösung der umrissenen Probleme engagiert zu helfen. Es wurde beschlossen, einen Ausschuss zu bilden, der diesbezüglich bis zur nächsten Kuratoriumssitzung Empfehlungen ausarbeiten soll.

Sehr aufmerksam wurde auch der Bericht von Kurator Walter Ederer  über eine in Arbeit befindliche Broschüre aufgenommen, in der gleichberechtigt aus polnischer und deutscher Sicht Ziele und Inhalte des Projekts „Deutsch-Polnische Bildungsbrücke Neuzelle – Zielona Góra“ sinnfällig gemacht werden sollen. Diese Broschüre versteht sich als Entscheidungshilfe für den Personenkreis, der über den eingereichten Interreg 4A-Antrag zur Förderung des Projekts zu befinden hat. Die Konzeption fand einhelligen Beifall.

Wichtige Tagesordnungspunkte waren ferner die Bekanntgabe einer Satzungsänderung und der Meinungsaustausch über den Entwurf einer von den Kuratoren Dr. Gründel und Dr. Landmann ausgearbeiteten Geschäftsordnung für das Kuratorium. Stiftungsgründerin Anneliese Ruppelt-Dittrich informierte das Kuratorium über die Berufung von Herrn Sven Höhne zum Stiftungsratsmitglied und Stiftungsratsvorsitzender Gotthard Dittrich stellte Herrn Prof. Dr. Roman Stryjski von der Universität Zielona Góra als neuen Kurator vor. Beide Ernennungen wertete das Kuratorium als Bereicherung.

Wie schon zur letzten Zusammenkunft gab es auch diesmal wieder einen öffentlichen Sitzungsteil und ein kulturelles Rahmenprogramm. Beide Veranstaltungen dienten dem   Stiftungszweck, das gutnachbarschaftliche Verhältnis zwischen den beiden Ländern diesseits und jenseits der Oder-Neiße-Grenze nachhaltig zu fördern. Kurator Prof. Dr. Waldemar Pfeiffer war es mit seinem bilingual gehaltenen Vortrag „Multilingualität und Multikulturalität – Chance für Europa“  hauptsächlich darum zu tun, Nachdenken in Gang zu setzen. Die sich anschließende Diskussion bezeugte, dass er sein Ziel vortrefflich erreicht hat.  Der in Deutschland und Polen gleichermaßen bekannte Kabarettist und Buchautor Steffen Möller bediente sich bei seinem abendlichen Auftritt im gut besuchten „Palmengarten“ ebenfalls abwechselnd des Polnischen und des Deutschen, zielte seinerseits aber vor allem auf Lachmuskeln und Herz ab. Das Publikum amüsierte sich köstlich und der Comedian konnte sich anschließend vor Autogrammwünschen seiner vornehmlich weiblichen Fans kaum retten.  Die Sitzung klang mit einem gemeinsamen Abendessen im „Palmengarten“ aus, das auch genutzt wurde, um die Sachgespräche fortzusetzen und neue Kontakte anzubahnen. So eröffnete ein Gespräch zwischen Herrn Dittrich und Frau Krzeszewska-Zmyslony von der Universität Zielona Góra  interessante Möglichkeiten für die Erweiterung und Vertiefung der polnisch-deutschen Zusammenarbeit im Bildungsbereich.   

Die neue Sitzung des Kuratoriums wird am 1. Dezember 2010 im thüringischen Altenburg stattfinden.                                                            

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

4. Dezember 2009: Kuratorentreffen in Leipzig

Nun trafen sich die Kuratoren der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur bereits zum dritten Male. Doch nicht der leiseste Hauch von Routine war zu spüren. Wieder wurde die Zusammenkunft zu einem ganz einmaligen Ereignis, das lange in allen nachwirken dürfte, die dabei waren. Nachwirken in dem für die Stiftung kennzeichnenden Geist des Brückenschlages zwischen Deutschland und Polen.

Diesmal trafen sich die Kuratoren und die Verantwortungsträger der Stiftung am 4. Dezember 2009 in Leipzig. Analog dem in Mode gekommenen Begriff Wandelkonzert müsste man das Leipziger Treffen als Wandelsitzung charakterisieren, was auf den ersten Blick als eine Contradictio in adjecto (ein Widerspruch an sich) erscheinen mag. Aber die Vorstellungen von sitzen und wandeln müssen nicht notwendig in Widerspruch zueinander stehen, wie sich zeigte.

Die erste Station des zu absolvierenden Wanderweges war das Schumann-Haus. Die symbiotische Verbindung von künstlerisch-musikalisch orientierter Grundschule und Musikermuseum mit Konzertsalon in einem Haus, in dem Weltmusikgeschichte geschrieben wurde, verfehlt auf Erstbesucher fast nie ihre faszinierende Wirkung. Und in diesem Fall sorgte Schulleiter Mario Korb durch sachkundige und launige Führung dafür, dass sie mit Sicherheit eintrat. Den Besuch beschloss ein kleines Konzert im erwähnten Salon, das beziehungsreich Robert Schumann und Frédéric Chopin gewidmet war. Das war nicht nur eine Verbeugung vor dem gemischtnationalen Auditorium, sondern zugleich ein Hinweis auf das damals unmittelbar bevorstehende Doppeljubiläumsjahr des Gedenkens an Schumann und Chopin, die bekanntlich dasselbe Geburtsjahr (1810) teilen.

Danach begab sich die Gesellschaft ins Polnische Institut am Markt, wo zunächst ein öffentlicher Vortrag auf dem Programm stand. Manfred Mack, wissenschaftlicher Mitarbeiter des renommierten Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, referierte zum aktuellen Stand der deutsch-polnischen Beziehungen auf bildungs- und kulturpoliti-scher Ebene. Er war der richtige Mann, um die durch schlimme Geschichte belasteten, äußerst sensiblen und doch für die beiden Länder diesseits und jenseits von Oder und Neiße so ungeheuer wichtigen wechselseitigen Beziehungen kenntnisreich, unparteiisch, ungeschminkt und dennoch zuversichtlich darzustellen.

Danach folgte die eigentliche Sitzung. Die obligaten Berichte über die von der Stiftung und ihren Einrichtungen seit der letzten Zusammenkunft geleistete vielfältige und sehr erfolgreiche Arbeit, vorgetragen von Stiftungsvor-stand Iwona Kaminska und Schulleiterin Aleksandra Mrozek, inspirierten einen lebhaften Gedankenaustausch. Unverkennbar drängte es die Kuratoren diesmal mehr als die letzten Male, ihr Wissen und ihre reichen Erfahrungen für die Lösung der künftigen Aufgaben fruchtbar zu machen. Ein erfreulicher Zugewinn an Effektivität.

Gegen Ende der Diskussion wanderten immer häufiger begehrliche Blicke durch die großen Fenster des Saales hinaus auf den märchenhaft illuminierten Leipziger Weihnachtsmarkt. Dessen Besuch war versprochen worden und man hätte ihn sich auch nur ungern entgehen lassen wollen. Glücklicherweise reichte es wenigstens noch zu einer Stippvisite, zu einer kleinen Landeskundelektion im Vorübergehen.

Der Sitzungstag hatte mit Robert Schumann begonnen und klang mit Robert Schumann aus, d. h. in der historischen Gaststätte zum Arabischen Coffe Baum, dem ehemaligen Stammlokal des berühmten Komponisten. Hier hatte dieser jahrelang allabendlich mit seinen Freunden munter gezecht, zugleich aber auch so manche fantastische Idee mit ihnen ausgebrütet. In dieses Lokal lädt Geschäftsführer Gotthard Dittrich traditionell einmal im Jahr Freunde und Geschäftspartner der RDG zu einem Gänsebratenessen. Diesmal nun fand sich eine erweiterte Tischgesellschaft zusammen, erweitert um die Damen und Herren der Stiftung und des Kuratoriums. Als Stiftungsratsvorsitzender hatte sie Gotthard Dittrich mit dazu geladen. Was den Gastgeber vielleicht als Hoffnung bewogen haben mag, diesen Ort zu wählen, sollte sich voll und ganz erfüllen. Ebenso wenig nämlich wie bei Robert Schumann und seinen legendären Davidsbündlern blieb es auch in dieser Tafelrunde nicht beim fröhlichen Schmaus, vielmehr kam es zu vielen interessanten Gesprächen, in denen vereinzelt sogar Projekte angedacht wurden, vorzüglich solche der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Da erwies es sich als überaus förderlich, dass auch die Leiterin des Polnischen Instituts Frau Agnieszka Surwillo-Hahn und Frau Prof. Dr. Danuta Rytel-Schwarz vom Leipziger Universitätsinstitut für Slavistik zu den Abendgästen zählten. Dass z.B. das Polnische Institut am 8. Juni 2010 mit Unterstützung der RDG im Schumann-Haus ein Sonderkonzert zum 200. Geburtstag Robert Schumanns veranstalten wird, ist mit auf diese Gespräche zurückzuführen.

Die nächste Sitzung des Kuratoriums ist für den 11. Juni 2010 nach Zielona Góra einberufen.

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

28. Mai 2009: Kuratoriumssitzung in Neuzelle

Das Kuratorium der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur trat am 28. Mai 2009 zu seiner zweiten Sitzung zusammen. Als Tagungsort war diesmal das Gymnasium im Stift Neuzelle gewählt worden. Zwischen diesem und den beiden polnischen Schulen, die die Europäische Stiftung betreibt, wird bekanntlich eine enge Zusam-menarbeit zum gegenseitigen Vorteil angestrebt. Einen kräftigen Schub soll diese deutsch-polnische Interaktion im Bildungsbereich durch ein grenzüberschreitendes EU-Projekt erhalten, das die in Zielona Góra ansässige Stiftung und die Stiftung Stift Neuzelle gegenwärtig gemeinsam vorbereiten. Außer Fragen dieser Zusammenar-beit bestimmten Tätigkeitsberichte, die von den Stiftungsvorstandsmitgliedern Iwona Kamińska und Zdisław Strach sowie von Schulleiterin Aleksandra Mrozek gehalten wurden, die Tagesordnung. Die sich an die Berichterstattungen anschließende Diskussion gab den Kuratoren Gelegenheit sich mit ihren spezifischen Fachkompetenzen fragend, anregend und beratend in den Prozess der Lösungsfindung für die neuen Aufgaben einzubringen. Zum ersten Mal hatten übrigens alle elf Kuratoren ihr Erscheinen ermöglichen können. Den Programmauftakt hatte die Besichtigung unseres Gymnasiums im Stift sowie des Stifts überhaupt gebildet. Kurator Walter Ederer, Direktor für Marketing und Kultur der Stiftung Stift Neuzelle, und Schulleiter Kaspar Kaiser hatten durch ihre fachkundigen Führungen diesen Programmteil bereits zu einem beeindruckenden Erlebnis werden lassen. Zum Abschluss empfing Stiftungsratsvorsitzender Gotthard Dittrich alle Sitzungsteilnehmer im „Prinz Albrecht“ zu einem Abendessen. Die nächste Zusammenkunft ist für Anfang Dezember in Leipzig geplant.

Dr. Bernd Landmann
Co-Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur

4. Dezember 2008: Kuratoriumssitzung in Zielona Góra

Am 4. Dezember 2008 konstituierte sich in Zielona Góra das Kuratorium der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur. Die festlich gestaltete Sitzung fand in der Aula des Schulgebäudes statt, in dem die Stiftung ihren Sitz hat. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Stiftungsgründerin Anneliese Ruppelt-Dittrich. In einer kurzen, aber emotional berührenden Ansprache legte sie die Beweggründe dar, die sie als gebürtige Schlesierin bewogen haben, eine solche auf Förderung der europäischen Integration abzielende Institution ins Leben zu rufen. Danach erläuterte der Stiftungsratsvorsitzende Gotthard Dittrich die konkreten Aufgaben und die Struktur der Stiftung. Seine grundsätzlichen Ausführungen wurden in Beiträgen zu Teilaspekten des Aufgabenspektrums vertieft. Das Wort ergriffen dabei Stiftungsratsmitglied Edmund Kremer sowie Iwona Kaminska und Zdzislaw Strach vom Stiftungsvorstand.

Die Selbstvorstellung aller anwesenden neun Kuratoren – Prof. Dr. Waldemar Pfeiffer und Uwe Riedemann hatten aus dringenden Gründen ihre Teilnahme leider absagen müssen – bildete den wichtigsten Tagesordnungspunkt. Mit der Wahl von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden fand die Konstituierung ihren Abschluss. Einstimmig gewählt wurden Prof. Dr. habil. Michail Kotin und Dr. Bernd Landmann.

Gleichsam als erste Amtshandlung nahm das Kuratorium einen aufschlussreichen Bericht über die vom Europäischen Gimnazjum und Liceum in Zielona Góra bisher geleistete Arbeit entgegen. Diese beiden Schulen befinden sich in der Trägerschaft der Stiftung. Schulleiterin Aleksandra Mrozek, die den Bericht vortrug, führte die Kuratoren danach durch das Haus.

Die Zusammenkunft klang aus mit einem typisch polnischen Weihnachtsessen.

Die nächste Sitzung des Kuratoriums ist für den 28. Mai 2009 angesetzt. Sie wird in Neuzelle stattfinden. Das dort befindliche Gymnasium im Stift Neuzelle strebt enge Partnerschaftsbeziehungen zum Europäischen Gimnazjum und Liceum in Zielona Góra an.